thema
Öffentlicher Raum - Städte als Standortfaktor (BBR-Forschungsprojekt)

projektbeschreibung
Zielsetzung
Die explorative Studie soll insbesondere die städtebauliche Bedeutung des Themas für den Bund klären. Weiterhin wird Aufschluss darüber erwartet, wie sich die öffentlichen Räume verändern, welche städtebaulichen Folgen diese Veränderungen haben, welche Konsequenzen für die Planungspraxis und die städtebaulichen Zuständigkeiten des Bundes zu ziehen sind.
Konzepte
Die Untersuchungen stützen sich im wesentlichen auf Expertengespräche sowie auf Befragungen in 16 deutschen Städten. Die gewonnenen Analysen unterstreichen den Bedeutungszuwachs öffentlicher Räume in Planung und Politik.
Inhalte
Wesentliches
Merkmal der europäischen Städte ist der öffentliche
Raum. Diese Stadträume tragen weiterhin Austausch-, Integrations-
und Identifikationsfunktionen. Aber: die Beschaffenheit,
Herstellungsweisen, Verfügungs- und Nutzungsformen der
öffentlichen Räume verändern und differenzieren
sich. Gleiches gilt für die Lebens- und Verhaltensweisen der
Stadtbenutzer sowie für die künftigen individuellen und
gesellschaftlichen Anforderungen an diese Stadträume.
In
jüngster Zeit wird den öffentlichen Räumen gesteigerte
Aufmerksamkeit in Planung und Öffentlichkeit zuteil. Allerdings
werden Entwicklungen, Perspektiven kontrovers diskutiert und
kommunale Strategien unterschiedlich konzipiert. Dabei wird
insbesondere das Spannungsverhältnis zwischen
öffentlichen und privaten Verfügungs- und
Gestaltungsmöglichkeiten thematisiert.
projektort
Bundesweit
auftraggeber
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
in kooperation mit
Institut für Freiraumentwicklung und Planungsbezogene Soziologie, Universität Hannover und Lehrstuhl
für Planungstheorie und Stadtplanung, RWTH Aachen
publikation
Kuklinski, Oliver et al.; Städte als Standortfaktor: Öffentlicher Raum. Hrsg: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Abschlussbericht, Nr. 2/2003, Bonn 2003,
http://www.bbr.bund.de/index.html?/staedtebau/
staedtebaupolitik/urban21.htm